


Fides Quartett
Christoph-Lukas Hagenauer

Musik trifft Literatur: Erinnern gegen rechts
Die Welt von Gestern
Eine literarisch-musikalische Collage
Texte aus Stefan Zweigs »Die Welt von Gestern« begegnen der Musik von Joseph Haydn, W. A. Mozart, Leoš Janáček und Dmitri Schostakowitsch.
Stefan Zweigs autobiografisches Werk Die Welt von Gestern – Erinnerungen eines Europäers ist mehr als eine persönliche Rückschau: Es ist das Vermächtnis eines überzeugten Humanisten und ein eindringliches Zeugnis europäischer Kulturgeschichte. Zweig zeichnet das Bild eines Europas vor dem Ersten Weltkrieg, dessen geistige und kulturelle Blüte in den politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts unterging. In der Verbindung von Erinnerung und historischer Analyse zeigt er, wie schnell gesellschaftliche Ordnungen zerbrechen, wenn Nationalismus, Intoleranz und Radikalisierung erstarken. Sein Werk ist Mahnung und Vision zugleich: ein Plädoyer für Humanität, geistige Freiheit und Verständigung über Grenzen hinweg – Themen, die in Zeiten multipler Krisen und gesellschaftlicher Umbrüche neue Dringlichkeit gewinnen.
Vier Meisterwerke der Streichquartettliteratur schaffen eine zweite Erzählebene und bringen die historischen Bruchlinien Europas musikalisch zum Ausdruck.
Programm
| Stefan Zweig | Texte aus »Die Welt von Gestern« |
| Joseph Haydn | Streichquartett C-Dur op. 70 Nr. 3 »Kaiserquartett« |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Streichquartett d-Moll KV 421 |
| Leoš Janáček | Streichquartett Nr. 1 e-Moll »Kreutzersonate« |
| Dmitri Schostakowitsch | Streichquartett Nr. 8 c-Moll, op.110 |
Ehrbar Saal
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Dienstag
23. Mai 2026
19:00 Uhr (Einlass ab 18:00)
Tickets 10 € – 29 €
Infos: mail@artindialogue.eu